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Acht einfache Regeln helfen ein gesundes Raumklima zu schaffen und Heizenergie zu reduzieren:

  1. Zwei- bis viermal täglich für 5-10 Minuten die Fenster vollständig öffnen (Heizkörper ausstellen). Denken sie an die normale Luftwechselrate von 0,7/h oder die hygienische Luftwechselrate von 0,3/h, also dass pro Stunde ein bestimmtes Luftvolumen Raumluft durch Frischluft ausgetauscht werden sollte. Dies gilt vor allem in den Nassräumen, wie Badezimmer und Küche.
  2. Morgens, nachmittags und vor dem Schlafengehen gründlich lüften.
  3. Nach dem Duschen oder Kochen die Türen geschlossen lassen (nur wenn ein Fenster oder ein Abluftventilator vorhanden ist) und die Fenster öffnen, damit die feuchte Raumluft zügig aus dem Raum gelangen kann und sich nicht auf die kühleren Innenwände der angrenzenden Räume absetzen und kondensieren kann. Gibt es kein Fenster oder Abluftventilator in Nassräumen, die Türen öffnen, so dass die feuchte Raumluft durch die angrenzenden Räume nach draußen transportiert werden kann.
  4. Bei einem Thermostatventil mit fünf Einstellungen bedeutet Stufe drei 20 Grad Celsius. Jeder Teilstrich bedeutet eine Änderung von 4 Grad Celsius. Also: Stufe 2 = 16 Grad, Stufe 3 = 20 Grad, Stufe 4 = 24 Grad usw.
  5. In der kalten Jahreszeit die Heizkörper auf 24 Grad stellen (Stufe 4).
  6. Vor dem Verlassen der Wohnung die Heizkörper auf 18 Grad stellen (Stufe 2-3).
  7. Die Heizkörper nie ganz ausstellen, sonst kühlen die Außenwände aus; und einen Raum zu erwärmen, in dem die Außenwände kühl sind, bedeutet mehr Heizwärmebedarf, also mehr Heizkosten.
  8. Einen Raum nicht unbedingt unter 16 Grad Celsius kommen lassen.