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Bedarfsausweis
Der Bedarfsausweis erfasst die gesamte Gebäudehülle, die Anlagentechnik für Heizung und Warmwasser sowie sämtliche Gewinne und Verluste des Gebäudes und kann mit einem TÜV-Prüfungssiegel verglichen werden, der das gesamte Gebäude begutachtet. Für die Berechnung des Bedarfsausweises benötigt man, neben den Grundrissplänen, einen Besichtigungstermin, bei dem das Gebäude, die verwendeten Baustoffe und die Anlagentechnik aufgenommen werden. Daraus erstellt man ein detailliertes 3D-Model des Hauses und berechnet mittels professioneller Software den Energiebedarf und klassifiziert das Gebäude in eine der Energieeffizienzklassen von A+ bis H auf dem Ausweis.


Verbrauchsausweis
Der Verbrauchsausweis erfasst den Energieverbrauch der letzten drei Jahre, ist also vom Heizverhalten der Bewohner abhängig und beinhaltet nicht die Gebäudehülle, die Anlagentechnik oder die Baustoffe des Hauses. Für die Berechnung des Verbrauchsausweises benötigt man, neben einigen Gebäudedaten, die drei letzten Jahresabrechnungen des Energielieferanten.

Die Berechnung der Energieausweise erfolgt mittels professioneller Software nach der neuesten DIN V18599. Energieausweise haben eine Gültigkeit von 10 Jahren und werden nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) ausgestellt und verfügen über eine Registriernummer vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt).

Welcher Energieausweis wird nun für welches Gebäude benötigt?


Gebäude

Verbrauchsausweis

Bedarfsausweis

Neubau


x

Bestand (weniger als 5 Wohnungen) Baujahr vor 1977, ohne Sanierung


x

Bestand (weniger als 5 Wohnungen) Baujahr vor 1977, mit Sanierung

x


Bestand (weniger als 5 Wohnungen) Baujahr nach 1977

x


Bestand (5 oder mehr Wohnungen)

x


Nichtwohngebäude

x

x

Mischgebäude (Gewerbe, Wohnung)

getrennte Ausweise

getrennte Ausweise

Neubauten


x

Gebäude unter Denkmalschutz

nicht erforderlich

nicht erforderlich