Neubauten & Bestandsgebäude
Ein zukünftiges Gebäudeenergiegesetz könnte vorschreiben, dass neue Wohn- und Gewerbebauten verpflichtend mit Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) ausgestattet werden müssen. Schon in der Planungsphase müssten Bauherren den PV-Ausbau einkalkulieren – je nach Dachfläche, Ausrichtung und technischer Machbarkeit mit einer festgelegten Mindestleistung. Dabei könnten staatliche Förderprogramme oder steuerliche Vergünstigungen die Investition erleichtern. Der erzeugte Solarstrom würde vorrangig im eigenen Haushalt genutzt, Überschüsse ins Netz eingespeist oder vor Ort gespeichert. Auch größere Bestandsgebäude könnten einbezogen werden, um das Ausbaupotenzial voll auszuschöpfen. Für Eigentümer, die keine PV-Anlage realisieren können, wären alternative Fördermodelle denkbar.
Stromgemeinschaften sind Zusammenschlüsse von Haushalten, Betrieben oder Kommunen, die lokal erzeugte, erneuerbare Energie gemeinsam nutzen – etwa über PV-Dachanlagen. Mithilfe von intelligenten Managementsystemen und KI wird der Energiefluss gesteuert: Verbrauch, Wetterdaten und Erzeugung werden analysiert und aufeinander abgestimmt, um Versorgungssicherheit, Effizienz und Klimaschutz zu verbinden.
Zur Zwischenspeicherung von Ökostrom kommen verschiedene Technologien zum Einsatz: Der Ausbau dieser Technologien wird staatlich gefördert. Sie sind unverzichtbar, um Versorgungsschwankungen auszugleichen – besonders mit Blick auf den Ausstieg aus Atom- und Kohlekraft. Z.B. Batteriespeicher für Haushalte & Betriebe, Pumpspeicherwerke als Großspeicher in der Topografie, Power-to-Gas-Verfahren, die Strom in Wasserstoff umwandeln, Wasserstofftanks, etwa für Industrie oder Schwerlastverkehr.
Smarte Stromzähler