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Die Ernährungswende
Die zukünftige Ernährungswende wird eine nachhaltige und gesunde Art der Ernährung hervorbringen, die auf regionalen und saisonalen Lebensmitteln basiert. Dies wird nicht nur dazu beitragen, die Gesundheit der Menschen zu verbessern, sondern auch den Klimawandel und die Landwirtschaft positiv zu beeinflussen. In einer zukünftigen Ernährungswende wird die Abschaffung von Massentierhaltung eine entscheidende Rolle spielen. Stattdessen werden auf den Feldern und in den Wäldern wieder vermehrt tierfreundliche Methoden der Landwirtschaft angebaut und umgesetzt, wodurch sich die Qualität der Lebensmittel erheblich verbessert, und das Wohlbefinden der Tiere unterstützt wird. Dadurch können wir uns auch von Fleisch als Hauptnahrungsmittel loslösen und uns vermehrt auf pflanzliche Alternativen konzentrieren. Eine regionale und saisonale Ernährung wird dazu beitragen, die Abhängigkeit vom Import von Lebensmitteln aus anderen Regionen und Ländern verringern und die Wirtschaft des eigenen Landes stärken. In der Folge werden beispielsweise Landwirte in ländlichen Regionen mehr wirtschaftliche Chancen bekommen und ihre Produkte an den Endverbraucher verkaufen können. Eine nachhaltige Ernährungswende ist auch ein fundamentaler Bestandteil unserer Bemühungen, den Klimawandel zu stoppen und umzukehren. Durch eine verbesserte und tierfreundliche Methode der Landwirtschaft mit weniger chemischen Düngemitteln und Pestiziden, wird der Boden gesünder und die Biodiversität stärker. Dies trägt dazu bei, dass der Boden mehr Kohlenstoff bindet, was wiederum dazu beitragen wird, unsere CO2-Bilanz auszugleichen. 

Künstliche Intelligenz (KI) in der Ernährungswende
Die künstliche Intelligenz kann auf verschiedene Weise zur Verbesserung der Ernährung und der Lebensmittelqualität und -versorgung beitragen. Durch den Einsatz von Sensoren, Datenanalyse und maschinellem Lernen kann die künstliche Intelligenz helfen, genaue Vorhersagen für Ernte- und Produktionsmengen zu erstellen. Diese Informationen können dazu beitragen, Engpässe in der Versorgungskette zu identifizieren und zu reduzieren und eine präzisere Planung der Lebensmittelversorgung zu ermöglichen. Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, die Lebensmittelqualität während der gesamten Lieferkette zu überwachen. Beispielsweise können optische Inspektionssysteme zur Erkennung von Verunreinigungen oder fehlerhaften Produkten eingesetzt werden. Diese Technologie kann dazu beitragen, mögliche Gesundheitsrisiken zu reduzieren und die Lebensmittelqualität zu verbessern. Durch den Einsatz von Datenanalyse und maschinellem Lernen kann die künstliche Intelligenz dazu beitragen, personalisierte Ernährungsempfehlungen zu entwickeln, die auf individuellen Bedürfnissen und Vorlieben basieren. Diese Technologie kann dazu beitragen, die Ernährungsgewohnheiten zu verbessern und Gesundheitsprobleme zu reduzieren. Künstliche Intelligenz kann auch dazu beitragen, die Produktentwicklung in der Lebensmittelindustrie zu verbessern. Durch die Analyse von Daten zu Verbraucherpräferenzen und -trends können Hersteller bessere Produkte entwickeln, die den Bedürfnissen und Wünschen der Verbraucher entsprechen.

Globale Fleischproduktion
Eine vegetarische oder vegane Ernährung oder zumindest eine Fleischreduzierte Ernährung kann ebenfalls positive Auswirkungen auf das Klima und die Gesundheit der Menschen haben. Der großflächige Anbau von Futtermitteln für die Massentierhaltung und die Tierhaltung selbst tragen maßgeblich zur Entwaldung und den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf das Klima und die Artenvielfalt bei. Durch die Reduzierung von Fleisch und tierischen Produkten wird zudem der Konsum von gesättigten Fetten und tierischen Proteinen reduziert, was einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben kann. Die Massentierhaltung ist einer der größten Verursacher von Treibhausgasemissionen. Tiere produzieren Methan, das ein potenzielles Treibhausgas ist, das 25-mal stärker als Kohlendioxid ist. Die Massentierhaltung benötigt große Flächen für den Anbau von Futtermitteln, aber auch für die Haltung der Tiere. Dafür werden oft Regenwälder gerodet, die als Kohlenstoffsenken dienen. Die Massentierhaltung verbraucht dabei deutlich mehr Wasser als die Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln. Die Massentierhaltung führt auch zu einer Verschmutzung der Luft durch Abgase und Emissionen von Stickoxiden und Ammoniak. Der Transport von Tieren und Fleischprodukten über große Entfernungen führt zu einem erhöhten CO2-Ausstoß und verlangsamt den Verkehrsfluss auf den Autobahnen. Methan ist ein weiteres Treibhausgas, das zum Klimawandel beiträgt. Methan wird in der Landwirtschaft, insbesondere bei der Viehzucht, durch Reisfelder und durch Mülldeponien freigesetzt. Lachgas ist ebenfalls ein potenzielles Treibhausgas, das 300-mal stärker als CO2 ist. Es entsteht vor allem bei industriellen Prozessen und in der Landwirtschaft, insbesondere bei der Nutzung von Düngemitteln auf Ackerland. Stickoxide (NOx) entstehen durch Verbrennungsprozesse in Industrie und Verkehr. Sie tragen zur Smogbildung bei und tragen auch zur Klimaerwärmung bei, da sie als Treibhausgas wirken und zur Erwärmung der Atmosphäre beitragen. Wasserstoff ist kein direktes Treibhausgas, aber wenn er in großen Mengen freigesetzt wird, kann er zur Erwärmung der Atmosphäre beitragen. Wasserstoff wird in der Industrie und im Verkehr freigesetzt.

Regionale und saisonale Ernährung
Die zukünftige globale Ernährung sollte stärker auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgerichtet sein. Es ist wahrscheinlich, dass pflanzlich-basierte Ernährung oder Fleischalternativen weiter an Bedeutung gewinnen, um den Fleischkonsum zu reduzieren. Die Produktion von regionalen und saisonalen Lebensmitteln hat sowohl Vorteile für das Klima als auch für die Gesundheit der Menschen. Durch die Wahl regionaler Lebensmittel werden lange Transportwege vermieden, die normalerweise viel Treibhausgasemissionen verursachen würden. Die Verwendung saisonaler Lebensmittel reduziert auch den Bedarf an Treibhausgas produzierenden Einrichtungen wie Gewächshäusern und künstlicher Beleuchtung. Insgesamt trägt die regionale und saisonale Lebensmittelproduktion zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei, die sich positiv auf den Klimawandel auswirken kann. Regionale und saisonale Lebensmittel sind in der Regel frisch, und daher enthält die Nahrung mehr Nährstoffe als verarbeitete Lebensmittel. Die Überlegung, dass die meisten Nahrungsmittel frisch und saisonal produziert werden, bedeutet auch, dass das Essen in der Regel weniger Chemikalien enthält. Pflanzen, die in der Erntezeit geerntet wurden, enthalten auch in der Regel mehr Nährstoffe als Nahrungsmittel, die überlang gelagert wurden. Der Nutzen der richtigen Zufuhr wichtiger Nährstoffe von frischen Nahrungsmitteln kann langfristig zu erheblichen Vorteilen bei der Gesundheit führen und chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs vorbeugen.

Tierwohl und Tierschutz
Ein vorbildlicher Tierschutz setzt sich dafür ein, dass Massentierhaltung vermieden wird und stattdessen auf artgerechte Haltung gesetzt wird. Die Tiere sollen genügend Platz haben, um sich zu bewegen und müssen mit ausgewogener Nahrung versorgt werden. Auch der Einsatz von Antibiotika soll vermieden werden, um eine gesunde Tierhaltung zu gewährleisten. Beim Biofleisch wird auf eine ökologische Anbauweise und artgerechte Tierhaltung Wert gelegt. Hier werden keine chemischen Düngemittel und Pestizide verwendet und die Tiere erhalten ausschließlich natürliches Futter. Auch die Haltung der Tiere erfolgt unter artgerechten Bedingungen. Das humane Schlachten stellt sicher, dass das Tier schnell und schmerzlos getötet wird, um ihm unnötiges Leid zu ersparen. Es wird darauf geachtet, dass das Tier vor dem Schlachten möglichst stressfrei gehalten wird, was sich positiv auf die Fleischqualität auswirkt. Das Tierwohl wird als wichtiger Faktor für die Fleischproduktion betrachtet. Es soll sichergestellt werden, dass das Tier ein artgerechtes Leben führen kann und nur im Falle von Notwendigkeit und Bedarf geschlachtet wird. Zudem soll die Fleischproduktion möglichst nachhaltig gestaltet werden, um klimaschädliche Treibhausgase zu reduzieren. Die Wertschätzung von guten Fleischprodukten umfasst die Verwendung der gesamten Tierkörper und die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Es wird sichergestellt, dass nur hochwertige Fleischprodukte auf den Markt kommen und dass auch die Innereien genutzt werden. Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Fleischproduktion ist der hohe Wasserbedarf. Viele Tiere benötigen große Mengen Wasser und auch bei der Produktion von Futtermitteln wird viel Wasser verbraucht. Ein vorbildlicher Tierschutz setzt sich daher für die Reduktion des Wasserbedarfs ein und achtet darauf, dass das Wasser nachhaltig genutzt wird. Hierfür können moderne Technologien, wie zum Beispiel Wasserrückgewinnung und Regenwassernutzung, eingesetzt werden.

Stallbedingungen
In der Zukunft gibt es mehrere Maßnahmen, die dazu beitragen können, die Stallbedingungen in der Hühnerproduktion zu verbessern und strenge Kontrollen durchzuführen. Eine Möglichkeit wäre, die Einführung von strengeren gesetzlichen Vorschriften und Standards für die Haltung von Hühnern in Stallungen. Diese Standards sollten insbesondere den Platzbedarf der Tiere, den Zugang zu Frischluft und Tageslicht sowie den Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamenten regeln. Weiterhin ist es wichtig, dass die Hühnerzüchter und die Landwirte regelmäßig geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie diese Standards einhalten. Hierfür könnten unabhängige Inspektoren eingesetzt werden, die regelmäßig überprüfen, ob die Hühner artgerecht gehalten werden und ihre Bedürfnisse erfüllt werden.
Ein weiterer Ansatz wäre die Einführung von technisch fortschrittlichen Stallungen, die den Tieren ein besseres Wohlbefinden bieten. So könnten beispielsweise die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Ställen automatisch geregelt werden oder es könnten Automaten installiert werden, die Futter und Wasser zur Verfügung stellen. Damit würde der Stress der Tiere reduziert, was sich positiv auf deren Wohlbefinden und Gesundheit auswirkt. Die Verbraucher können darüber hinaus dazu beitragen, dass die Haltung von Hühnern verbessert wird, indem sie gezielt auf Produkte aus artgerechter Tierhaltung achten und auf Produkte verzichten, die unter schlechten Bedingungen erzeugt wurden. Durch diese bewusste Kaufentscheidung setzen die Verbraucher ein wichtiges Signal an die Produzenten und fördern damit eine nachhaltige und tierfreundlichere Haltung von Hühnern.

Hühnerproduktion
In der konventionellen landwirtschaftlichen Hühnerei-Produktion werden männliche Küken oft direkt nach dem Schlüpfen getötet, da sie für die Eierproduktion wertlos sind und auch nicht als Fleischhühner verwendet werden können. Diese Praxis ist ethisch fragwürdig und stößt bei vielen Menschen auf Ablehnung. Es besteht daher ein zunehmender Druck, alternative Methoden zu finden, um das Töten männlicher Küken zu beenden. Eine Methode, die bereits angewendet wird, ist das Geschlechtsbestimmung im Ei. Dabei werden die Eier automatisch auf das Geschlecht untersucht und nur die weiblichen Eier ausgebrütet. Diese Methode ist jedoch noch teuer und nicht zuverlässig genug, um flächendeckend eingesetzt zu werden. Eine vielversprechende Alternative ist die Verwendung von Zweinutzungshühnern. Diese Hühner werden gezüchtet, um sowohl Eier zu legen als auch als Fleischhühner verwendet werden zu können. Dadurch entfällt die Notwendigkeit der Tötung männlicher Küken und die Aufzucht von separaten Huhn-Arten. Eine weitere Möglichkeit ist die Aufzucht von männlichen Küken für die Fleischproduktion.  Auf diese Weise könnten auch männliche Hühner artgerecht gehalten und genutzt werden. Insgesamt gibt es derzeit verschiedene Ansätze und Technologien, die dazu beitragen können, das Töten von männlichen Küken in der landwirtschaftlichen Hühnerei-Produktion zu beenden. Um eine erfolgreiche Umsetzung dieser Ansätze und Technologien zu gewährleisten, bedarf es jedoch weiterer Forschung und Entwicklung, sowie strengere Gesetze und Kontrollmechanismen, um die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit dieser Ansätze und Technologien zu gewährleisten.

Milchwirtschaft
Auch in der landwirtschaftlichen Milchproduktion können KI-Systeme eingesetzt werden. KI-Systeme können in automatischen Melksystemen eingesetzt werden, um Kühe zu identifizieren und zu überwachen, wenn sie zum Melken bereit sind. Dies kann sowohl die Produktivität als auch das Wohlbefinden der Tiere verbessern. KI-Systeme können verwendet werden, um das Verhalten und die Gesundheit der Kühe zu überwachen. Die Daten können dann von Landwirten genutzt werden, um frühzeitig Krankheiten oder gesundheitliche Probleme zu erkennen und zu behandeln. KI-Systeme können Landwirten dabei helfen, das Fütterungs- und Zuchtverhalten von Tieren zu optimieren. Die Systeme können Tiere auf der Grundlage von Leistung und Genetik bewerten und Empfehlungen für die Fütterung oder die Auswahl von Tieren zur Zucht geben. KI-Systeme können große Mengen an Daten analysieren und Vorhersagen darüber treffen, wie sich Veränderungen in der landwirtschaftlichen Umgebung auf das Verhalten und die Leistung von Tieren auswirken können. Dies kann Landwirten dabei helfen, bessere Entscheidungen darüber zu treffen, wie sie ihre Betriebe organisieren und verwalten können.

Getreidewirtschaft
Auch in der landwirtschaftlichen Getreideproduktion können KI-Systeme eingesetzt werden. KI-Systeme können verwendet werden, um eine bessere Ernteplanung durchzuführen, indem sie Faktoren wie Wetterbedingungen, Bodenqualität und Aussaatzeitpunkt berücksichtigen. Dies kann helfen, den Ernteertrag zu maximieren und Ressourcen wie Wasser und Düngemittel effektiver zu nutzen. KI-Systeme können verwendet werden, um Felder zu überwachen und Probleme wie Schädlingsbefall, Unkrautwachstum und Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Dies kann dazu beitragen, die Auswirkungen von Schädlingen und Krankheiten zu minimieren und den Bedarf an Pestiziden und Herbiziden zu reduzieren. Auf Grundlage von historischen Daten, Wetterprognosen und Bodentests kann die KI die Erntemenge vorhersagen. Dies ist nützlich für die Planung von Verkauf und Verarbeitung und hilft, Überproduktion oder -verluste zu vermeiden. Die KI wird sogar in der Landwirtschaft eingesetzt, um Maschinen und Aktionen zu automatisieren, wie die automatische Steuerung von Bewässerung und Düngemittelzugabe und automatisierte Erntepraktiken. Dies hilft bei der effizienten Nutzung von Ressourcen und reduziert den Bedarf an Arbeitskräften. Die KI kann in der Landwirtschaft auch zur Wartung von Maschinen verwendet werden, indem sie Schadensmuster vorhersagt und die effektivste Wartungsmethode empfiehlt. Dies hilft, Ausfallzeiten zu minimieren und Ausgaben für Reparaturen zu reduzieren.

Gemüse- und Salatwirtschaft
KI-Systeme können in der landwirtschaftlichen Gemüse- und Salatproduktion auf verschiedene Weise eingesetzt werden, um die Effizienz, Präzision und Nachhaltigkeit zu verbessern. KI-Systeme können eingesetzt werden, um die Ernte von Gemüse und Salat zu automatisieren und zu optimieren. Dies kann durch den Einsatz von Robotern, Drohnen oder autonomen Fahrzeugen erfolgen, die Werkzeuge und Sensoren verwenden, um das Erntegut zu identifizieren, zu bewerten und zu sortieren. Sie können eingesetzt werden, um frühzeitig Schäden oder Krankheiten an Pflanzen zu erkennen und den Landwirten zu ermöglichen, schnelle Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dies kann durch den Einsatz von Sensoren oder Bilderkennungstechnologie erfolgen. Sie können die Bewässerungsprozesse in der landwirtschaftlichen Produktion optimieren. Sensoren können verwendet werden, um den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens und der Luft zu messen und die Bewässerung entsprechend anzupassen. KI-Systeme können den Einsatz von Pestiziden in der landwirtschaftlichen Produktion minimieren. Sensoren und Bilderkennungstechnologie können verwendet werden, um den Befall von Schädlingen zu erkennen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen. KI-Systeme können eingesetzt werden, um die landwirtschaftlichen Betriebe bei der Analyse großer Datenmengen zu unterstützen und dabei zu helfen, zukünftige Trends und Entwicklungen vorherzusagen. Dies kann dazu beitragen, die Produktivität und Rentabilität zu steigern.

Fischzucht und Fischfang
Um die Fischzucht und Fischfang umwelt- und artgerecht zu gestalten, sind Fische, die schnell wachsen und wenig Futter benötigen besser für die Zucht geeignet. Eine zunehmende Anzahl von Züchtern versucht auch, heimische Arten zu züchten, um die Auswirkungen auf die Umwelt und den Verlust von wild gefangenen Arten zu reduzieren. Um eine gesunde Umgebung für die Fische zu gewährleisten, ist es wichtig, die Qualität des Wassers in den Zuchtanlagen zu überwachen. Wenn das Wasser verunreinigt ist, kann es zu Krankheiten und schlechtem Wachstum führen. Eine verbesserte Wasserfiltration, häufiges Absaugen von Sedimenten und die Überwachung der Wasserqualität sind wesentliche Anforderungen. Zur Vermeidung und Reduzierung von Umweltverschmutzung gehört die Überwachung der Abwässer und Müllentsorgung sowie die Nutzung von umweltfreundlicheren Methoden und Materialien, wie zum Beispiel Nahrung mit reduziertem Fischmehlgehalt. Es gibt einige umweltfreundlichere Methoden, wie zum Beispiel das Fangen von Fisch mit umweltfreundlichen Angelmethoden oder dem Fang per Hand. Je nach Art des Fisches und des Gewässers kann auch selektives Fischen eine Alternative sein, um den Fang auf bestimmte Arten zu beschränken und andere Arten zu schonen. Alternativ gibt es auch Lebensmittel auf veganer Basis, die als Ersatzprodukt für Fisch dienen können, wie zum Beispiel Algenprodukte oder Sojaprodukte. Diese können in Gerichten als Ersatz für Fisch verwendet werden und bieten eine ausreichende Proteinquelle. 

Plastik in der Umwelt

Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen von Plastikmüll in unsere Ozeane, Flüsse und Seen, wo sie schwimmend oder auf dem Meeresboden landen. Dieser Müll ist eine Bedrohung für Ökosysteme und Arten, weil er Stoffwechselvorgänge und Nahrungsketten beeinträchtigt. Es kann auch zum Tod von Vögeln, Fischen, Schildkröten und anderen Meerestieren führen, wenn sie den Müll als Nahrung aufnehmen oder sich darin verfangen. Besonders gefährlich ist Mikroplastik, das durch den Zerfall größerer Plastikartikel entsteht und in einer Größe von weniger als fünf Millimetern vorliegt. Diese kleinen Partikel werden von Meerestieren und auch von Menschen aufgenommen und können in den Organismen bioakkumulieren, was langfristig zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Um das Problem für zukünftige Generationen einzudämmen, müssen alternative Materialien und Methoden zur Herstellung von Plastik gefunden werden. Darüber hinaus müssen Gesetze und Regelungen geschaffen werden, um die Verwendung von Einweg-Kunststoffprodukten und -Verpackungen zu reduzieren und ein effektiveres Recycling-System zu implementieren. Papier ist eine biologisch abbaubare und recyclebare Alternative zu Plastik. Biologisch abbaubare Kunststoffe aus Pflanzenmaterialien, wie zum Beispiel Maisstärke, sind eine Möglichkeit. Glas und Metallpackungen ist langlebig und können wiederholt recycelt werden. Essbare Verpackungen aus natürlichen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Algen, können komplett aufgegessen oder kompostiert werden. Pilzverpackungen können aus lokalen landwirtschaftlichen Abfällen hergestellt werden und vollständig biologisch abbaubar sein. Die Umstellung auf alternative Verpackungen kann der Umwelt auf vielfache Weise helfen. Zum einen kann der Verbrauch von Plastik stark reduziert oder ganz vermieden werden, was dazu beiträgt, die Umweltverschmutzung durch Plastik zu reduzieren. Zum anderen können alternative Verpackungen dazu beitragen, den Bedarf an nicht erneuerbaren Ressourcen zu reduzieren und die Abfallproduktion zu minimieren. Der Einsatz von ökologischen Verpackungen kann dazu beitragen, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und den CO2-Fußabdruck von Produkten zu reduzieren.

Mülltrennung und Recycling
Der Sinn und Zweck der Mülltrennung und des Recyclings bestehen darin, Abfälle zu reduzieren, wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen und die Umweltbelastung zu minimieren. Durch das Recycling kann der Bedarf an neu produzierten Rohstoffen verringert werden, was zu einer Einsparung von Energie und Ressourcen führt. Zudem ermöglicht es die Wiederverwendung von Metallen, Werkstoffen und seltenen Erden, die oft in elektronischen Geräten und anderen alltäglichen Gegenständen enthalten sind, ohne dass sie in der Natur abgebaut werden müssen. Durch die Rückgewinnung von wertvollen Rohstoffen aus Abfällen kann ein Land auch unabhängiger von anderen Ländern werden, die diese Rohstoffe möglicherweise besitzen. Indem sie ihre eigenen Ressourcen zurückgewinnen und verarbeiten, können Länder ihre Wirtschaft stärken und ihr Wachstum fördern. Künstliche Intelligenz kann helfen, den Prozess des Recyclings und der Rohstoffgewinnung zu optimieren, indem sie beispielsweise die Sortierung von Abfällen automatisiert oder die Effizienz von Produktionsanlagen erhöht. Durch den Einsatz von maschinellen Lernmethoden können Mülltrennungsanlagen in Echtzeit Daten sammeln, analysieren und Entscheidungen treffen, um die Qualität und Menge der zurückgewonnenen Rohstoffe zu optimieren. Dies kann dazu beitragen, den Prozess des Recyclings ökonomischer und nachhaltiger zu gestalten und die Umweltbelastung zu reduzieren.
Lebensmittelabfälle vermeiden. Das richtige Mülltrennen und Recycling ist ein wichtiger Schritt in der Ernährungswende, da es dazu beiträgt, Ressourcen zu schonen, Energie einzusparen und die Umwelt zu schützen. Unter anderem die Planung von Mahlzeiten mit Einkaufslisten, um Spontankäufe von nicht benötigten Lebensmitteln zu verhindern und die richtige Lagerung der Lebensmittel im Kühlschrank helfen Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Obst und Gemüse muss nicht immer "perfekt" aussehen und auch das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein sicheres Kriterium: Viele Lebensmittel sind noch lange darüber hinaus haltbar: Prüfen Sie mittels Sehens, Riechen und Schmecken, ob die Lebensmittel noch genießbar sind. Viele "Lebensmittelreste" können noch in leckeren Gerichten verarbeitet werden. In immer mehr Geschäften finden Sie Abteilungen, in denen Lebensmittel verpackungsfrei erhältlich sind. Vieles auf dem Markt ist schon von Natur aus fein in Schale verpackt und Obst und Gemüse hier lose einzukaufen spart Plastikabfall.


Nachhaltige Textilien

Es gibt verschiedene alternative biologische Produkte, die in der Textilbranche eingesetzt werden können, um Stoffe nachhaltiger herzustellen. Aus alten PET-Flaschen und anderen Kunststoffabfällen können Fasern gewonnen werden, aus denen dann neue Textilien hergestellt werden können. Hanffasern sind robust, langlebig und nachhaltig. Der Anbau von Hanf erfordert weniger Wasser und Pestizide als andere Pflanzen, und die Fasern können zu einer Vielzahl von Textilien verarbeitet werden. Bambusfasern sind weich und atmungsaktiv, und der Bambus wächst schnell und ohne den Einsatz von Pestiziden. Aus Bambus können Kleidungsstücke, Bettwäsche und Handtücher hergestellt werden. Lyocell ist eine Faser, die aus Holzzellulose gewonnen wird. Der Produktionsprozess ist umweltfreundlich und erfordert weniger Wasser und Chemikalien als bei anderen Fasern. Es gibt bereits Pilzleder, das als nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Leder verwendet werden kann. Auch die Herstellung von Textilien aus Pilzfäden ist möglich. Milchproteine können zu Fasern verarbeitet werden, die ähnlich wie Seide sind. Diese Fasern sind weich, langlebig und biologisch abbaubar. Alle diese alternativen biologischen Produkte können dazu beitragen, dass die Textilindustrie nachhaltiger und ressourcenschonender wird.